Die Top 4 Trends aus unser Power Inspiration Week

Zahlreiche Trends werden das Digitale Lernen der kommenden Jahre prägen. Aber was bringen Sie eigentlich? Und werden Sie sich halten? Im Rahmen unserer Power Inspiration Week #spring22 diskutierten unsere drei Digital Learning Experten Dr. Annika Daun, reflact-Vorstand Hartmut Scholl und Fabian Fleißner über diese Buzzwords und deren Potenziale. Hier sind die Ergebnisse:

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Trend 1: Hybrides Lernen

Hybrides Lernen überwindet die Kluft Lernender, die sich physisch an unterschiedlichen Orten befinden. Das ist in der heutigen work-from-anywhere-Welt bereits Realität. Künftig wird es wichtig sein, das Beste aus Virtualität und Präsenz dank ausgeklügelter technischer und konzeptioneller Planung zu verbinden. Virtuelle Settings sollten sich dabei schlank in eine Präsenzveranstaltung einbinden lassen.

“Menschen arbeiten heute zunehmend physisch an verschiedenen Orten. Eine wichtige Schlüsselfrage ist deshalb: Wie bringen wir sie im Lernprozess zusammen?”

Hartmut SchollGründer & CEO reflact AG

Trend 2: Gamification

Gamification bindet spielerische Elemente in den Lernprozess ein, denn Spielen ist ein höchst selbstmotivierendes Verhalten. Damit werden Lerner zunehmend auch zur Aufnahme monotoner, wiederkehrender Inhalte bewegt. Um intrinsisch motivierende Lernsettings zu schaffen, ist eine durchdachte Gamethinking-Planung mit Storyboard essenziell. Zahlreiche LMS wie Adobe Captivate Prime binden bereits Gamification-Elemente ein, aber es gibt auch kleinere Einstiegspunkte.

“Wir sollten Gamification so gestalten, dass sie die Lernenden triggert, intrinsisch motiviert zu sein.”

Dr. Annika DaunDigital Learning Experte bei der reflact AG

Trend 3: Social Learning

Im Fokus steht der Austausch mit anderen, man teilt Wissen und lernt voneinander. Das spannende daran ist, dass das Lernen im Gegensatz zum Lernen in der Schule oder in der Universität bereichs- oder sogar unternehmensübergreifend stattfindet. Wichtig ist die Organisation eigener Lernziele und Lernsettings mit verschiedenen Methoden wie Working out Loud, Liberating Structures oder Getting Things Done. Denkbar sind auch Social Learning Boards in LMS wie Adobe Captivate Prime.

“Social Learning lässt sich hervorragend in Lernmanagementsystemen abbilden und ist auch ein spannendes Thema für die User Experience.”

Dr. Annika DaunDigital Learning Experte bei der reflact AG

Trend 4: Content Libraries

Content Libraries stellen professionellen, kostenpflichtigen Content für Unternehmensbedürfnisse zur Verfügung. Dabei kann es sich um Assets handeln, die bereits in einer Organisation vorhanden sind oder dort erarbeitet werden. Es können aber auch externe Inhalte sein. Diese müssen aber kuratiert und aufbereitet werden. Wichtig ist dabei die Einbindung in ein didaktisches Szenario, was aufwändig ist und spezieller Tools wie LMS, LXP und Videokonferenzsysteme bedarf. SCORM oder xAPI sollten vorhanden sein.

Content ist der Treibstoff des Lernprozesses. Immer wichtiger wird die Frage: Wie kann ich Standard-Contents von außen in meine Lernprozesse einbinden, um meinen Lernenden eine gewisse Breite mitzugeben.

Hartmut SchollGründer & CEO reflact AG

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Was können wir für Sie tun?

Möchten Sie wissen, wie Sie diese Trends für Ihre eigenen Digital Learning Aktivitäten übernehmen und entwickeln können? Dann kontaktieren Sie uns gerne! In einem unverbindlichen persönlichen Gespräch klären wir Ihre Anforderungen und schlagen Ihnen mögliche Lösungen vor.